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Mit welcher Begründung?

20. August 2010

Seit Jahren wird gegen Kinderpornographie gekämpft, jetzt wird mit einem einzigen Urteil der Kampf ad absurdum geführt.

Kein automatischer Jobverlust

Der private Besitz von Kinderpornografie ist bei Beamten ein schweres Dienstvergehen, rechtfertigt aber nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nicht zwingend ihre Entlassung.

Eventuell reichten auch Gehaltskürzungen als Strafe aus. Beamte seien in ihrem Privatleben wie andere Bürger zu behandeln, so die Richter.

Geklagt hatten ein Lehrer und ein Zollinspektor, die nach Geldstrafen entlassen worden waren. Ihre Fälle müssen nun neu geprüft werden. Quelle: ARD-Videotext

Sind Beamte besonders schutzwürdig? Ist das nächste Urteil, dass einen Beamten einer echten Sexualstraftat überführt, ähnlich? Muss man dieses Urteil einfügen in die Reihe der Urteile, welche die Klassengesellschaft weiter verfestigt? Sind sich Richter eigentlich im Klaren, was sie mit dieser Art Urteile eigentlich anrichten? Sind ‘unterschlagene Kassenzettel’ verabscheuungswürdiger als der Besitz von Kinderpornographie?

Ich könnte noch viele dieser Fragen stellen, doch bringt dass auch niemanden weiter, da selbst ‘angesehene’ Blätter wie der Spiegel diese Fragen nicht stellen. Es interessiert anscheinend niemanden, da nicht mehr der Mensch im Mittelpunkt des Lebens steht, sondern nur noch der Profit.

Hier nachlesen

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