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Geschreibsel

6. August 2010

So wurden meine Beiträge im NSO tituliert. Nun ja, ich bin nun mal kein studierter Kopfmensch, wenn ich schreibe, dann kommt es meist aus dem Bauch heraus. Darum habe ich auch die Konsequenzen gezogen und Tabula Rasa bei NSO gemacht.

Sehr witzig ist dann heute auf einmal die Tatsache, dass man mich zuerst gerügt hat, einen bösen Brief an den Chefredakteur der ZEIT geschrieben zu haben und sich dann lang und breit in ziemlich eindeutiger Form in die gleiche Kerbe zu schlagen.

Hier nachlesen

Dazu werde ich jetzt meinen Brief an die Zeit dagegenstellen:

Zeit-Verlag                                                                     14.07.2010
Chefredaktion
z.Hd. Herrn Giovanni di Lorenzo

Hallo Giovanni,
wir kennen uns noch aus der Zeit von „Live aus dem Alabama“ und der damalige Diskussionsveranstaltung mit der Wiking-Jugend.

Ich war der damalige Tontechniker, der sich Live während der Sendung mit diesen Nazis angelegt hat.

Inzwischen hat sich mein Leben total geändert, ich bin inzwischen Rentner, aber nicht beschäftigungslos, wenn auch nicht bezahlt. Nachzulesen hier: https://alterknackers.wordpress.com/2010/08/05/die-monster-der-zukunft-2/

Ich engagiere mich im NSO als Autor von Beiträgen und Kolumnen.

Diese Mail ist mir insofern wichtig an dich, denn bisher war mein Eindruck von Eurer Zeitung noch einigermaßen positiv, aber gerade heute bin ich an zwei Artikeln hängen geblieben, die mir so wirklich keine Freude mehr bereiten.

Zu dem ersten habe ich im NSO schon passende Worte gefunden, der zweite Artikel ist ein Interview mit Thilo Sarrazin, welches ich als unter aller Sau bezeichne.
https://alterknackers.wordpress.com/2010/08/06/expertenmund-tut-wahrheit-kund/

Es werden wohl die bekannten Kritikpunkte angesprochen, aber eine wirkliche scharfe Nachfrage unterbleibt gänzlich. Das finde ich absolut schlechten Stil für euer Blatt.

Wenn du dir mal die Beiträge des Eifelphilosophen anschaust, dann wirst du schnell erkennen, wie einfach es ist, Dinge wirklich auf den Punkt zu bringen und sich nicht nur als Sprachrohr vereinnahmen zu lassen.

Wie ich denke, wirst du sehr schnell erkennen können, wenn du dich mal mit dem NSO beschäftigst. Wir verdienen alle kein Geld damit, aber wir werden gelesen. Warum die Verlage ständig an Auflage verlieren, kannst du dir dabei selbst ausrechnen.

Ich will wieder einen Journalismus zurück, der einen Arsch in der Hose hat.

Sei mir gegrüßt aus einem beschissenen, aber durch meine neue Aufgabe keinem unzufriedenen Leben.

Gez.

(Noch ein Nachsatz: Die Links in diesem Brief bezogen sich natürlich zu diesem Zeitpunkt auf den NSO, wurden aber jetzt von mir angepasst, sonst wären sie ins Leere gelaufen, da ich alle meine Artikel im NSO gelöscht habe.)

Inzwischen hat sich mein Engagement beim NSO erledigt. Ich bin wieder in einem Blog angekommen, in dem mir kein selbsternannter “Eifelkaiser” reinredet.

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