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Zwei Ärgernisse

5. August 2010

Kontroversen sind wie Salz in der Suppe. So geht es mir genau so oft wie dem Leser im Blog. Und gleich oft werden meine eigenen Kommentare auch missverstanden. Was ich als Gag empfinde kann bei anderen leicht auch als Beleidigung verstanden werden. Glaubt mir einfach, wenn ich beleidige, dann gibt es nichts mehr miss zu verstehen.

Nicht jeden Tag fliegen mir die Ideen zu Beiträgen einfach so zu, oft genug sitze ich vor einem leeren Bildschirm und versuche krampfhaft, meine Gedanken zu ordnen. Gestern habe ich nach 22 Jahren wieder mal meinen Bruder getroffen und so ein Zusammentreffen wirbelt eine Menge Erinnerungen auf. Nur haben diese Erinnerungen heute nicht mehr den gleichen Stellenwert wie noch vor ein paar Jahren.

Ich lebe heute im Hier und Jetzt und um uns herum passieren Dinge, auf die der Einzelne so gut wie keinen Einfluss mehr hat. Aber mit meinen Gedanken habe ich einen, wenn auch nur minimalsten Einfluss auf meine Leser.

Da kommen mir solche Schlagzeilen gerade recht.

Transparentere Jahresabschlüsse

Phalanx für bessere Bilanzregeln

Ein breites Bündnis aus Großkonzernen, Regulierern, Wirtschaftsprüfern und Börsenbetreibern will die internationalen Bilanzstandards generalüberholen. Das Ziel: Jahresabschlüsse sollen transparenter, die Firmenpolitik nachhaltiger werden. von Rachel Sanderson, London und Marco Engemann, Frankfurt

Hier der vollständige Beitrag aus der FTD

Genau solche Phalanxen sind die Auslöser der Wirtschafts- und Finanzkrise und die wollen jetzt transparenter werden? Für wie bekloppt müssen die nur die Menschheit halten.

Das sich eine Wirtschaftspostille an solchen Meldung aufhängt, sehe ich als relativ normal an. Aber wieder nur greift die Vollverschleierung, dass haben sie mit den Steinzeit-Muslimen gemeinsam. Wenn die Lumpenelite von Transparenz spricht, meint sie nur das genaue Gegenteil.

Diese Spezies von Wirtschaftslenkern ist in keine Weise an sozialen oder nicht ihrem Konto dienenden ökonomischen Wahrheiten interessiert.

Mein zweites Ärgernis für heute hat wie schon des öfteren mit dem Internet zu tun.

Hier die Meldung

Für mich ist jeder staatliche Eingriff ein Angriff auf mein Selbstbestimmungsrecht. Andererseits habe ich nichts zu verbergen, aber wer will schon 24 Stunden am Tag einen Aufpasser an seiner Seite haben. Internet ist auch für mich Privatsphäre, solche lächerlichen Ärgernisse wie Google sollen von mir aus ihre Server bis zum platzen füllen, die stören mich nicht. Auch so ein lächerlicher Verein wie Facebook ist nicht mein Problem, denen hab ich schon den Abschiedskuss gegeben. Was mich stört, sind die Staatskraken, die einfach aus purer Bosheit ihre Bürger drangsalieren. Und wer mir jetzt mit Sicherheit kommt, hat vom wirklichen Leben absolut keine Ahnung.

Denn wirkliche Sicherheit gibt es nicht.

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